Individuelle Software · Auswertung

Dashboard: Die wichtigsten Kennzahlen jeden Morgen aktuell, ohne manuelle Auswertung

Umsatz steht in der Warenwirtschaft, Bestellungen im Shop, Kosten in der Buchhaltung, Anfragen in Google Ads. Zusammengeführt werden sie einmal im Monat, von Hand, mit Verzögerung. Ein Dashboard zeigt Dir die Kennzahlen Deines Unternehmens an einem Ort – täglich aktuell, auf jedem Gerät.

Kurz erklärt

Was ist ein individuelles Dashboard und wann lohnt es sich?

Ein Dashboard führt Kennzahlen aus mehreren Systemen – Warenwirtschaft, Onlineshop, Buchhaltung, Zeiterfassung, Werbekonten – automatisch zusammen und zeigt sie als übersichtliche Auswertung, täglich oder in Echtzeit. Es lohnt sich, sobald Auswertungen regelmäßig von Hand erstellt werden oder Entscheidungen auf veralteten Zahlen beruhen. NOLO aus Sassenberg im Münsterland entwickelt Dashboards als Webanwendung mit Anbindung an Eure Datenquellen, zugeschnitten auf die Fragen, die Geschäftsführung und Abteilungsleitung wirklich stellen.

Täglich

Statt monatlich

Zahlen sind aktuell, wenn Du sie brauchst – nicht drei Wochen nach Monatsende, wenn die Entscheidung längst gefallen ist.

Eine Wahrheit

Statt drei Tabellen

Alle sehen dieselben Zahlen aus denselben Quellen. Diskussionen darüber, welche Tabelle stimmt, entfallen.

Schritt 1

Konzept-Workshop

Aus dem Problem wird eine belastbare Anforderung mit klar abgegrenztem Funktionsumfang. Das Dokument behältst Du in jedem Fall.

Woran Du es erkennst

Woran Du merkst, dass Dir ein Dashboard fehlt

Meist ist es nicht der Mangel an Daten, sondern der Aufwand, sie zusammenzuführen:

  • Die Monatsauswertung kostet jemanden einen Tag manuelles Zusammenführen aus vier Systemen
  • Zahlen, die im Meeting vorliegen, sind bereits zwei bis drei Wochen alt
  • Vertrieb, Buchhaltung und Geschäftsführung haben unterschiedliche Umsatzzahlen für denselben Monat
  • Du weißt, was Google Ads kostet, aber nicht, was eine daraus entstandene Anfrage am Ende gebracht hat
  • Auffälligkeiten – ein Kunde bestellt plötzlich nicht mehr, ein Produkt bricht ein – fallen erst Monate später auf
Lara Köllner macht Notizen
Funktionen

Was ein Dashboard typischerweise kann

Nicht alle Zahlen, sondern die richtigen – je Rolle unterschiedlich.

Datenquellen anbinden

Warenwirtschaft, Shop, Buchhaltung, Zeiterfassung, Google Ads, Google Analytics, Bewertungsplattformen – automatisch, in festgelegten Intervallen.

Schnittstellen

Kennzahlen je Rolle

Die Geschäftsführung sieht Umsatz, Marge und Liquidität; der Vertrieb Pipeline und Kundenaktivität; die Produktion Auslastung und Durchlaufzeiten.

Vergleiche & Trends

Vormonat, Vorjahr, Plan. Entwicklung über Zeit statt Momentaufnahme.

Schwellenwerte & Hinweise

Wenn eine Kennzahl aus dem Rahmen fällt, erscheint ein Hinweis oder eine E-Mail – Du musst nicht täglich nachsehen.

Detailansicht

Von der Kennzahl per Klick zur Ursache: Welcher Kunde, welches Produkt, welche Kampagne steckt dahinter?

Berichte als PDF

Monats- oder Wochenbericht automatisch erzeugt und verschickt – an Geschäftsführung, Bank, Gesellschafter oder Beirat.

Ablauf

So läuft das Projekt

01

Konzept-Workshop

Ein bis zwei Termine mit den Menschen, die später damit arbeiten. Ergebnis: Anforderung, Funktionsumfang, Aufwand, Preis.

02

Festpreisangebot

Für eine klar abgegrenzte Version 1. Was später kommen kann, steht als Ausbaustufe dabei – ohne Verpflichtung.

03

Umsetzung in Etappen

Klickbarer Prototyp zuerst, dann Entwicklung mit Zwischenständen, die Du mit echten Daten testest.

04

Einführung und Betrieb

Schulung, Inbetriebnahme, Übergabe von Code und Dokumentation. Danach auf Wunsch Wartung und Weiterentwicklung.

Ehrlich abgewogen

Individuell entwickeln oder Standardsoftware nutzen?

Nicht jedes Problem braucht eigene Software. Wir sagen Dir im Workshop, wenn eine fertige Lösung die bessere Wahl ist – auch wenn wir daran nichts verdienen.

Wann Standardsoftware reicht

Für Auswertungen aus einer einzelnen Quelle oder für Teams mit Datenkompetenz sind Werkzeuge wie Power BI, Looker Studio oder Metabase eine gute Wahl – oft günstig oder kostenlos. Viele ERP-Systeme bringen zudem eigene Auswertungen mit, die für Standardfragen genügen.

Beispiele: Microsoft Power BI, Google Looker Studio, Metabase, Auswertungsmodule von ERP-Systemen.

Wann sich eigene Software rechnet

Sobald Daten aus mehreren Systemen zusammengeführt, bereinigt und nach Euren Regeln berechnet werden müssen – etwa Deckungsbeitrag je Auftrag aus Warenwirtschaft, Zeiterfassung und Buchhaltung – braucht es eine Datenaufbereitung, die kein Standardwerkzeug von allein leistet. Ob die Anzeige dann in einem Standardwerkzeug oder einer eigenen Oberfläche erfolgt, entscheiden wir pragmatisch; die Aufbereitung ist der eigentliche Wert.

Mehr dazu: Individualsoftware oder Standardsoftware?

Marketing und Betrieb

Vom Werbeklick bis zur bezahlten Rechnung

Als Digitalagentur sehen wir eine Lücke besonders oft: Marketingzahlen und Betriebszahlen leben in getrennten Welten. Die Agentur berichtet Klicks und Anfragen, die Buchhaltung Umsatz und Marge – und niemand weiß, was eine Google-Ads-Anfrage am Ende wert war.

Ein Dashboard, das Anfragequelle, Auftrag und Rechnung verbindet, beantwortet genau das. Für unsere Hausagentur-Kunden ist es die Grundlage, auf der wir Budgetentscheidungen treffen – und für die Geschäftsführung der Beleg, ob Marketing Geld bringt oder kostet. Mehr zur Auswertung von Kampagnen: Google Ads Betreuung.

Beratungsgespräch bei NOLO
Nach dem Projekt

Software entwickelt sich weiter – das ist normal

Abläufe ändern sich, Systeme bekommen Updates, neue Anforderungen kommen dazu. Deshalb übernehmen wir auf Wunsch Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung – als Wartungsvertrag oder im Hausagentur-Mandat. Wenn Du bereits eine Anwendung hast, die niemand mehr betreut: Bestehende Software übernehmen.

Kundengespräch am Tisch
Direkt anfragen

Erzähl uns kurz, worum es geht

Zwei, drei Sätze genügen – Du musst nichts vorbereiten und keine Fachbegriffe kennen. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.

  • Kostenfrei und unverbindlich
  • Kein Verkaufsgespräch, keine Nachfass-Schleife
  • Antwort von jemandem, der Deine Nachricht wirklich gelesen hat
FAQ

Häufige Fragen

Was kostet ein Dashboard?

Das lässt sich seriös erst nach dem Konzept-Workshop sagen, weil der Aufwand an den Details hängt, nicht an der Überschrift. Die größten Kostentreiber sind die Zahl und Zugänglichkeit der Datenquellen, der Aufwand für die Bereinigung und Zusammenführung der Daten und die Komplexität der Berechnungen – die Anzeige selbst ist meist der kleinste Teil. Nach dem Workshop erhältst Du ein Festpreisangebot für Version 1 mit klar abgegrenztem Funktionsumfang. Wir empfehlen fast immer, klein zu starten: die Funktionen, die heute am meisten Zeit kosten, zuerst – Erweiterungen kommen, wenn die Anwendung im Alltag angekommen ist.

Welche Kennzahlen gehören auf ein Dashboard?

Weniger, als die meisten zunächst wollen. Ein gutes Dashboard beantwortet je Rolle drei bis sieben Fragen, die regelmäßig gestellt werden und zu Entscheidungen führen – nicht alles, was messbar ist. Im Workshop fragen wir deshalb nicht „Welche Zahlen wollt Ihr sehen?“, sondern „Welche Entscheidungen trefft Ihr, und welche Zahl fehlt Euch dafür?“. Daraus ergibt sich die erste Version. Erweitern lässt sie sich jederzeit.

Stimmen die Zahlen im Dashboard mit der Buchhaltung überein?

Nur, wenn wir es so definieren – und das ist eine der wichtigsten Aufgaben im Projekt. „Umsatz“ bedeutet in der Warenwirtschaft (Auftragseingang), im Shop (Bestellwert) und in der Buchhaltung (fakturiert, bezahlt) verschiedene Dinge. Wir legen für jede Kennzahl fest, aus welcher Quelle sie stammt und wie sie berechnet wird, und dokumentieren das im Dashboard selbst. So weiß jeder, worauf er schaut.

Wie sieht es mit Datenschutz und Hosting aus?

Dashboards enthalten häufig aggregierte Zahlen ohne Personenbezug; wo Kunden- oder Mitarbeiterdaten einfließen, werden sie nur den Rollen angezeigt, die sie sehen dürfen. Die Anwendung läuft auf Wunsch auf Servern in Deutschland oder der EU, mit Auftragsverarbeitungsvertrag für das Hosting. Zugriffsrechte werden pro Rolle vergeben, Zugriffe protokolliert, Daten verschlüsselt übertragen. Welche Daten wie lange gespeichert werden, legen wir im Konzept-Workshop fest und dokumentieren es – das ist zugleich Deine Grundlage für das Verarbeitungsverzeichnis.

Wie lange dauert die Entwicklung eines Dashboards?

Als grobe Orientierung: ein Dashboard mit zwei bis drei angebundenen Quellen und den wichtigsten Kennzahlen ist häufig in vier bis acht Wochen produktiv, umfangreiche Auswertungen mit vielen Quellen, Datenbereinigung und Berichtsversand eher drei bis fünf Monate. Der Konzept-Workshop dauert ein bis zwei Termine, danach folgt ein klickbarer Prototyp, bevor entwickelt wird. Die Umsetzung läuft in Etappen mit Zwischenständen, die Du mit echten Daten testest. Verzögerungen entstehen in der Praxis selten durch die Technik, sondern durch offene Entscheidungen im Unternehmen – deshalb klären wir Zuständigkeiten gleich im Workshop.

Lerne uns kennen

Welche Zahl fehlt Dir am Montagmorgen?

Nenn uns die eine Frage, die Du gern jeden Morgen beantwortet hättest. Daraus wird im Erstgespräch das erste Dashboard.

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